Deutsch-Französische Partnerschaft seit 1970

Kunstausstellung als Teil der Partnerschaft mit Frankreich

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Das „lange“ Wochenende zu Christi Himmelfahrt stand wieder ganz im Zeichen der Städtepartnerschaft mit dem französischen Kanton Milly-la-Forêt. Im 47. Jahr der Partnerschaft weilten 34 Gäste, darunter der Chor „Ensemble Vocale“, der Künstler Thierry Citron (63) und Bürgermeister Kees aus Dannemois, vier Tage in Morsbach. Die rührige Vorsitzende des hiesigen Partnerschaftsvereins, Hanne Gräser, hatte mit ihrem Vorstand ein abwechslungsreiches Aufenthaltsprogramm organisiert.
Zunächst wurden die Gäste Christi Himmelfahrt im Sitzungssaal des Rathauses empfangen. Der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Schramm hieß die Franzosen herzlich willkommen, bevor sie in ihre Quartiere gingen. Am Freitagmorgen stand der Besuch von Panarbora bei Waldbröl an. Am Nachmittag endete der Spaziergang durch Morsbach im Rathaus. In der dortigen Rathausgalerie präsentierte Thierry Citron 43 seiner Pastellmalereien. Hier hatte besonders Vorstandsmitglied Angelika Vogel für einen dekorativen und genüsslichen Rahmen mit Kaffee, Kuchen und Sekt gesorgt.
Hanner Gräser eröffnete die Vernissage und konnte unter den Gästen auch einige Morsbacher Künstler sowie Altbürgermeister August Pielsticker (92) begrüßen, der viele Jahre die Partnerschaft gefördert hat. Der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Schramm stellte in seinem Grußwort fest: „Der Künstler Thierry Citron ist ein Mensch, der mit seinen Werken unsere Welt reicher macht.“

Der Künstler Thierry Citron aus dem französischen Partnerschaftskanton Milly-la-Forêt (Mitte) schenkte am Ende der Vernissage der Gemeinde eines seiner Werke. Darüber freuten sich vor allem die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Hanne Gräser und der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Schramm. Foto: C. Buchen

Der Künstler Thierry Citron aus dem französischen Partnerschaftskanton Milly-la-Forêt (Mitte) schenkte am Ende der Vernissage der Gemeinde eines seiner Werke. Darüber freuten sich vor allem die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Hanne Gräser und der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Schramm. Foto: C. Buchen

Citron freute sich sichtlich über diese Worte und meinte in fließendem Deutsch: „Ich möchte nicht über meine Werke sprechen; sie sprechen für sich.“ Er zeigte sich stolz, ein Teil der Partnerschaft zu sein und in Morsbach seine Werke, die in seinem Atelier in Maisse entstanden sind, ausstellen zu dürfen. Er ließ die Entwicklung der Partnerschaft, die er über Jahre begleitet hat, in kurzen Worten Revue passieren. August Pielsticker bezeichnete er als einen der ersten „Partnerschaftshandwerker“, und Holpe fand Citron als „malerisch-würdigstes“ Dorf im Oberbergischen.
Der Morsbacher Künstlerin Ursula Groten war es dann überlassen, die Werke des französischen Kollegen eindrücklich und in malerischen Worten zu beschreiben. Zum Schluss schenkte Thierry Citron noch eines seiner farbenfrohen Bilder der Gemeinde. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Juni in der Morsbacher Rathausgalerie zu besichtigen.
Am Freitagabend fand noch ein gemeinsames Konzert in der Basilika statt (siehe gesonderter Bericht), und am Samstag unternahmen die französischen Gäste einen Ausflug in die Landeshauptstadt Düsseldorf, bevor sie am nächsten Tag wieder die Heimreise antraten. CB

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